Posts Tagged ‘Saša Stanišić’

Ach, Uwe

Ach, Uwe, es ist doch in Ordnung, auch mal mit etwas anzugeben, das man draufhat, und nicht immer nur damit, wie drauf man mal war.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Jemand wird sagen

Auf dem Fest werden wir auf ihn anstoßen. Jemand wird sagen: Solche wie den Eddie gibt es heute so gar nicht mehr. Das stimmt natürlich nicht. Es gibt nur den Eddie so nicht mehr.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Zwischen dem Strandgut

Die Nacht hieß Flut, jetzt ebbt sie ab, schaut her, was sie angespült. Zwischen dem Strandgut wandern wir, ja nicht auf etwas treten! Frau Schwermuth hat Wimpern, so lang und schön, und wenn sie blinzelt, schlägt die Finsternis Wellen.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Was ich vermissen werde

»Ich erinnere mich an meine Zeit hier und überlege, was ich vermissen werde. Ich glaube, am meisten werde ich vermissen, meine Jugend nicht woanders verbracht zu haben.«

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Wir kennen den Ruin

Wir kennen das Prekäre gut. Wir kennen den Ruin. Verwahrlosung ist uns nicht fremd, noch die Scham, die mit alldem einhergeht. Aber immer wissen wir, was davor war, und sprechen über das Warum. Dann taucht einer auf, noch kaputter, und er bleibt bis zum Morgengrauen, und niemand weiß, wer er ist, er gibt uns nichts, worüber wir sprechen könnten.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Sag mal

Von einer Mücke gestochen im Regen: Herr Schramm. »Sag mal«, sagt Herr Schramm. Im Schnitt weisen Mücken eine höhere Stichquote bei Menschen mit höherer Konzentration von Bakterien auf ihren Füßen auf als bei Menschen mit weniger Bakterien auf ihren Füßen. Seit er das weiß, benutzt Herr Schramm eine antibakterielle Seife, und trotzdem wird er gestochen, nur jetzt halt nicht mehr so oft an den Füßen.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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Demografisch gesehen

Demografisch gesehen sollten meine Hobbys Ego-Shooter und rechtes Gedankengut sein. Beides ist aber gar nicht so geil.

Saša Stanišić, Vor dem Fest

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